Detailansicht
  
Die Politik des Schönen.
(=es 2626) Berlin: Suhrkamp 03.2011, 300 S., br.
Lagertitel, auf März angekündigt, Vormerkung möglich

Weitere Titel zu diesem Fachgebiet:
Kant, Immanuel
Katalog Herbst 2010
 Neu 26.40 sFr
In "Die Politik des Schönen" unternimmt Christoph Narholz nichts geringeres als den Versuch, Kant als den eminent gegenwärtigen Begründer einer Theorie des Glücks zu verstehen. Kernstück seiner Analyse ist eine Neuinterpretation des berüchtigten kategorischen Imperativs, die jede rigoristische Lesart zurückweist. So ist es Narholz möglich, über eine libertäre, von den gängigen Mustern abweichende Rekonstruktion der kantischen Anthropologie und Psychologie die sperrige Transzendentalphilosophie völlig neu zu beleuchten: als ethische Erkenntnistheorie, die im Vernunftbegriff des Glücks aus der Postulatenlehre am Ende auf eine empirische Theologie zielt. Die konstruktivistisch modernisierte Transzendentalphilosophie erlaubt eine Ethik, welche vom orthodoxen Kant den Universalismus, von Marx die Empörungsbereitschaft, von Sloterdijk und Nietzsche die Feier und psychologische Aufklärung übernommen hat - von allen das Beste.
[zurück]